"Das Ich ist eine unregelmäßig auftretende Neurose, und der Mensch war noch weit davon entfernt, geheilt zu sein."

(Michel Houellebecq in seinem Roman "Elementarteilchen")







































































Ja, warum für 3€/ Monat eine Homepage basteln, die sich ohnehin niemand außer man selber ansieht? Weil der Bildschirm so ein phantastischer Spiegel ist, den man ohnehin den ganzen Tag beim Googlen und Surfen – mit der Nase am Bildschirm – narzißtisch bemüht, der aber erst durch das Gefühl, sich selbst weltweit betrachten und immer vollkommener darstellen zu können, perfekt wird.

Einswerden mit der Welt also; das beschädigte Selbstwertgefühl mit Hilfe der Technik aufrichten. Ich benutze dabei WYSIWYG-Editoren (what you see is what you get) gemäß meiner Einstellung, dass Werkzeuge für PC und Internet letztlich von jedermann bedient werden können sollten. Auch wenn das eine furchtbare Illusion ist; sich in die Programme einzuarbeiten, kostet mich jedesmal erhebliche Mühe.

































































Orpheus, Eurydike, Hermes. Ein Gedicht von Rainer Maria Rilke.

Diese Seite hat sich von meiner ersten Homepage, ca. 1998, bis heute herübergerettet. Das gilt auch für die meisten anderen Links; im Grunde präsentiere ich hier Seiten, die mich zu Anfang meines Internet-Lebens fasziniert haben. In den vergangenen 14 Jahren ist nicht viel dazugekommen, ästhetisch gesehen scheint mir das Internet heute ärmer denn je. Was natürlich auch mit der nachlassenden Entdeckerfreude meinerseits zu tun haben kann. Aber auch persönlich haben sich meine Erwartungen an PC & Co. , was kreative Möglichkeiten angeht, nicht erfüllt.





















































































Meine Film-, Buch- und andere Rezensionen bei amazon






























Bilder aus dem Graphik-synthesizer












Drogen-Aufklärung.de ist eine Seite, die über psychoaktive Substanzen aufzuklären versucht. In der Annahme, daß die ewige Verteufelung auch entgegengesetzte Wirkung haben kann, zu einem selbstbestimmten Leben auch Wissen um schwierige Themen gehört und pädagogisches Handeln der Wirklichkeit Rechnung tragen muß, wird hier ausnahmsweise ausführlich, schonungslos und aus allen erdenklichen Blickwinkeln das Thema behandelt.

Den persönlichen und gleichzeitig um Sachlichkeit bemühten Ansatz finde ich überzeugend; daß die Seite immer noch existiert und gepflegt wird, spricht für ihre Seriosität.








































Gespräch mit Gott
































































Meine Diplomarbeit mit dem Thema „Suchtpräventnion in der Schule“. Schwerpunkt liegt auf einer umfassenden Darstellung der verschiedenen Ursachentheorien, eher knapp ziehe ich entsprechende Schlußfolgerungen für die Prävention. Dank Frametechnik sehr übersichtlich zu lesen, mein Pioniergeist war damals noch gut ausgeprägt; heute würde man das wohl mit CSS (Cascaded Style Sheets) machen.































































































































Ebenfalls in den pädagogischen
Zusammenhang gehört
boxenstopp.org die Seite einer Einrichtung der Caritas in Brandenburg, die sich dem Anti-Gewalttraining widmet. Die Aufmachung der Seite gefiel mir mal ganz gut, hat mittlerweile etwas gelitten. Aber das Konzept bleibt weiterhin interessant.





























































Michael Eggert: Sonderpädagoge, Anthroposoph, Künstler. Seine Erzählung "Erste Liebe, letzte Drogen" war mir seinerzeit eine Offenbarung, als ich zufällig beim nächtlichen Surfen darauf stieß. Zu schön das Gefühl, im Netz auf etwas derart Identitätstiftendes gestossen zu sein, eine derart melancholische und doch tröstliche Beschreibung einer schwierigen Pubertät lesen zu dürfen. Dazu noch aus Düsseldorf, quasi nebenan, mit Lokalbezug. Es ist ihm gelungen, diese Erzählung von ca. 30 DIN A 4 Seiten komplett aus dem Netz verschwinden zu lassen, bei mir ruht sie als Schatz in der Schublade. Immer noch äußerst aktiv im Netz, zeichnet sich sein Blog durch eine beeindruckende graphische Gestaltung und scharfe psychologische und philosophische Analysen zu allen erdenklichen aktuellen und Randthemen aus, mit dem einzigen Pferdefuß, daß fast alles auf anthroposophische Standpunkte bezogen und die Diskussion mitunter arg esoterisch wird, ganz im Sinne der Zielgruppe.































































































Zum Schluß die lustigen Sachen: Motorsport. Als Fan des alten Porsche 911, damals mit der Bezeichnung 912 versehen, bietet diese französische Seite die besten Fotos der schönen Karossen.























































































































Hier noch meine Gute-Laune-Videos auf Youtube: Nürburgring Adenauer Forst Crashes 70er 1 und 2, Love, Peace & vor allem Happiness auf der Rennstrecke.
































































































email:  walterknopf@gmx.de















Fotos Rebbelroth Classics 2012